Homöopathie und Schweinegrippe?

SchweinegrippeIch werde in den letzten Tagen und Wochen vermehrt von Patienten auf die viel diskutierte Schweinegrippe (Influenza-A-Virus H1N1 (A/H1N1)) angesprochen. Aus diesem Grund möchte ich meine Meinung dazu ernsthaft kundtun. Ob diese Medien-Meldungen nun Panikmache oder ernsthaft sind, möchte ich in diesem Beitrag nicht diskutieren. Nehmen wir einfach einmal an, diese Grippe könnte wirklich die Ausmasse annehmen wie sie von vielen Medien und Ämtern prophezeit werden.

Wie Sie alle wissen, behandelt man in der klassischen Homöopathie nicht Diagnosen (wie z.B. die Schweinegrippe) sondern den ganzen Menschen, dessen Symptome sind die ausschlaggebenden Zeichen, welche auf ein homöopathisches Arzneimittel hinweisen. Im Falle der Schweinegrippe heisst das also wir müssen abwarten, bis wir die ersten Fälle haben und diese dann entsprechend Ihrer Symptomatik behandeln. Es kann also sein, dass zwei Menschen, welche am gleichen Schweinegrippe-Virus erkranken, verschiedene Symptome entwickeln. Natürlich würde das viel erwähnte hohe Fieber dazugehören, es wird aber so sein, dass z.B. Patient X zusätzlich grosse Pupillen bekommt, wilde Träume hat, einen hochroten Kopf bekommt usw. Und Patient Y würde z.B. eher ängstlich werden, denkt sein Tod steht nahe bevor etc. Sie merken, dass ich die Beispiele mit den grossen Fiebermitteln Belladonna und Aconitum gemacht habe. Je nach individueller Symptomatik wird dann das entsprechende „Akut-Mittel“ verschrieben und die Heilung soll dann wie in all den dutzenden von Grippefällen in den Vorjahren verlaufen.

Was können Sie aber nun gegen die Schweinegrippe tun? Gibt es eine homöopathische Prophylaxe?

Ja, das gibt es! Und zwar, wenn Sie dem Erreger keine Möglichkeit geben sich einzunisten und sich somit zu vermehren, ihm also nicht das nötige Terrain bieten. Und wie machen Sie das? Indem Sie wirklich gesund sind! Und gesund und kräftig genug gegen eine solche Pandemie anzukämpfen ist man wenn man verstanden hat was Krankheit eigentlich heisst. D.h. wenn Ihre Lebensumstände nicht stimmen, Sie sich falsch ernähren, chronisch Krank sind oder SIe von einer ständigen Angst vor Krankheiten begleitet werden, etc., ist das Risiko an Schweinegrippe zu erkranken um ein vielfaches höher.

In den Medien hört man immer wieder, dass v.a. Kleinkinder etc. gefährdet seien. Das ist so, weil ein Baby in seinen ersten paar Lebensmonaten nach dem Abstillen von allen möglichen Erregern angegriffen wird (Weil es dagegen noch keine Antikörper hat) und sein Immunsystem noch trainiert werden muss. Erwachsene Menschen welche jedoch schon viele Erkrankungen durchgemacht haben, haben ein viel differntierteres Immunsystem, welches eher in der Lage ist mit einer solchen Virusinvasion umzugehen. An dieser Stelle könnte man auch gleich wieder die Diskussion vom Zulassen oder Nicht-Zulassen von Kinderkrankheiten (Impfen) führen. Ein trainiertes Immunsystem (wirklich trainiert und nicht geimpft), da bin ich aus Erfahrung fest überzeugt, wird die kommende Grippewelle bestimmt besser meistern als ein unerfahrenes.

Was können Sie also konkret dagegen tun?

1. Melden Sie sich bei Ihrem Homöopathen zu einer konstitutionellen Behandlung an, um Ihr Immunsystem so stark zu machen, dass die Schweinegrippe es schwer haben wird Sie zu treffen. Bei akuten Symptomen kann es je nach Region verschieden sein, ob eine Meldepflicht beim Arzt besteht. Behandeln kann man auf jeden Fall auch die schon ausgebrochene Schweinegrippe mit Homöopathie. Auch wenn Sie denken eine unbegründet grosse Angst vor dieser Grippewelle zu haben, ist es bestimmt gut, wenn Sie dies Ihrem Homöopathen erzählen.

2. Versuchen Sie, nicht vor Angst zu erstarren. Es bringt Ihrem Immunsystem nichts, wenn Sie tagtäglich die schlechten Nachrichten über diese Grippe reinziehen und sich danach so richtig schlecht fühlen oder sogar Angst haben. Dies kostet nur viel Energie, was Ihre Abwehrkräfte nun gut gebrauchen können. Mein Tipp ist also: Lesen Sie für einige Zeit keine Zeitungsartikel über das Thema mehr, schalten Sie im Radio bei einem solchen Bericht um und dasselbe gilt fürs Fernsehen. Nehmen Sie sich die nun freie Zeit (statt fernsehen) und gehen Sie an die frische Luft und machen etwas was Ihnen gut tut. Das ist immer noch eine der besten Methoden. Wenn es denn dann soweit kommen würde, hören Sie bestimmt noch genug darüber.

In der Literatur kann man über viele Pandemien lesen, welche mit Homöopathie positiv behandelt wurden. Vielfach zeigt sich nach einigen behandelten Fällen ein Arzneimitel welches bei genau dieser Pandemie besonders gut hilft. Ein solches Arzneimittel nennt man Genius epidemicus. Die Homöopathie scheint also gerüstet gegen das „Monster“ Schweinegrippe, ob es nun komme oder nicht.

Haben Sie Fragen zum Thema oder wollen Sie Ihre Meinung dazu äussern? Nur zu, schreiben Sie mir einen Kommentar. Wenn Sie weitere Informationen zu mir oder zur Homöopathie wünschen, gehen Sie auf meine Homepage: www.similibus.ch

Adrian Schneider

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5 Gedanken zu “Homöopathie und Schweinegrippe?

  1. Dieses ganze Bla-bla um die Schweinegrippe kotzt mich echt an. Natürlich sollte man nichts bagatellisieren, aber die Leute müssen auch mal den Kopf aufmachen und sich informieren und sich nicht dem Einheitsbrei unterordnen. Die Politik fährt krumme Wege mit uns.

  2. Hallo Vanessa,

    danke für Deinen Kommentar.
    Da muss ich Dir recht geben, ich finde es auch eine „Schweinerei“ was mit uns durch die Medien gemacht wird. Meine Strategie dazu ist, Keine Nachrichten im Radio oder TV hören oder sehen und keine Zeitungen lesen. Was zugegeben nicht immer leicht ist in dieser von Medien überfluteten Welt. Aber, wenn ich’s dann doch einige Tage schaffe, geht es mir immer viel besser, ich merke dann erst, wenn ich per Zufall wieder eine „Schweinegrippe-Meldung“ höre oder lese, wie gut es mir die letzten Tage ohne die Medienberichte ging.

    „Leider“ bin ich halt auch tagtäglich in meiner Praxis mit ängstlichen Anfragen durch meine Patienten konfrontiert und muss da halt Auskunft geben…. und deshalb dieser Eintrag. Evtl. hilft es ja dem Einen oder Anderen.

    Wie gesagt, auch mich nervt die Panikmache von der Presse (durch wen auch immer ausgelöst) und die meisten einigermassen gesunden Menschen werden die Grippe auch überleben….. Machen wir also das Beste draus, denn wir werden uns in Zukunft an diese Art von Meldungen gewöhnen müssen! Vielleicht ein Grund mehr sein Zeitungs-Abo heute zu künden, die Gratis-Zeitung am morgen nicht mehr zu lesen oder seinen TV in den Keller zu stellen????

    Was meint Ihr?

  3. Da muss ich nicht lange überlegen, wer der „Auslöser“ der Panikmache ist, wenn ich mir den Zeitpunkt betrachte, an dem „die Epidemie“ Ihre Kreise „flächendeckend ausbreitet“ – wär doch ein Ding, wenn die „Mutter der Nation“ uns allen Impfampullen geordert hat und wir „dummes Volk“ wollen sie dann garnicht 😉
    Zum Glück gibt’s ja die Medien, da kann man sicher meinungsumformend Einfluß nehmen..

  4. Ich weiß,das viel Panik gemacht wird. Leider haben wir drei Fälle in der Familie. Das eine Kind hat dazu noch Asthma und meine Schwiegertochter ist im 3 Monat schwanger. Da bekommt man es doch mit der Angst zu tun.

  5. Hallo Angelika,

    da gebe ich Dir recht, es gibt gewisse Risikogruppen, welche mit einer Grippeinfektion sicher mehr zu kämpfen hätten. Siehe aber folgenden Beitrag:

    http://homoeopathie-blog.similibus.ch/2009/11/05/schweinegrippe-todlich/

    Bei der Schweinegrippe handelt es sich jedoch um eine normale saisonale Grippe. Es ist also mit keinem grösseren Risiko als sonst zu rechnen. Schwangere, v.a. deren Embrio, sind grundsätzlich bis und mit dritter Monat durch Krankheiten und äussere Einflüsse gefährdet. Und für Dein Kind mit Asthma, empfehle ich Dir dringend eine seriöse klassisch, homöopathische Behandlung, damit Du in Zukunft bei einer Grippewelle keine Angst mehr haben musst.

    Gruss

    Adrian

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