Kennen Sie jemanden in Ihrem Bekannten- oder Verwandtenkreis, welche/r an Krebs erkrankt ist oder sind Sie vielleicht sogar selber betroffen?
Das ist sehr wahrscheinlich, denn der Zürcher Tagesanzeiger titelt in seinem Beitrag: “Krebs bald häufigste Todesursache in der Schweiz“. Falls Sie keine Zeit oder Lust haben den Beitrag des “Tagi” zu lesen, hier die wichtigsten Facts daraus:
- 2010 erkrankt jeder dritte Mensch an einem Tumor (Aussage WHO).
- Lungen- und Prostatakrebs gehören bei Männern zu den Haupttodesursachen, bei Frauen der Brustkrebs.
- Rauchen sei das Problem Nummer 1. Länder mit strikten Rauchgesetzten beobachten einen Rückgang der Lungenkrebsraten.
Nun, das sind alles Statistiken und wie schon Churchill zu sagen pflegte,…. Na Sie wissen schon… Man kann sich natürlich darüber streiten, woher nun die Krankheit Krebs wirklich kommt, ich denke im Fall des Lungenkrebses haben die Statistiker sicher in einem Punkt recht, langjähriges und intensives Rauchen provoziert einen Krebs bestimmt mehr. Jedoch ist es erstaunlich, dass in der heutigen Zeit so viele Krebsfälle mehr auftauchen, als dies früher der Fall war. Wie im Artikel erwähnt, könnte die längere Lebenserwartung ein Grund sein. Wäre jedoch die um ein x-faches genauere Diagnosemethode als vor noch 10 Jahren auch eine Möglichkeit? Oder wäre es möglich, dass durch gewisse medizinische Eingriffe (Medikamente oder Chirurgie), das Problem iatrogener Natur ist? Könnte es sein, wenn wir an den miasmatischen Gedanken glauben, Krebs eine immer mehr und mehr unterdrückte, anfangs noch unkomplizierte Krankheit, ist? Oder wird Krebs einfach so gerne entdeckt, weil es lukrativ ist? Viele Gedankenkonstrukte sind möglich, jedoch wirklich beweisen kann niemand nichts.
Die Diskussionen, Unklarheiten und der Artikel im Tagi haben mich dazu bewegt Ihnen das Thema Krebs aus Sicht der Homöopathie näher zu bringen.
Grundsätzlich sollte man wissen, was Krankheit überhaupt ist. Bitte lesen Sie dazu diesen sehr wichtigen und aufschlussreichen Artikel. ACHTUNG: Ab diesem Punkt kann sich Ihre Einstellung zu Krebs und zu Krankheit allgemein, grundsätzlich ändern. Es ist nötig, sein verstaubtes Bild von Gesundheit und Krankheit zu revidieren, wenn man im Kampf gegen den Krebs gewinnen will. Seien Sie mutig und lassen Sie kritische Fragen gegenüber der Standardbehandlung zu und probieren Sie “neue” Wege aus.
Krebsprävention mit Homöopathie?
Das schlauste ist es natürlich, gar nie an Krebs zu erkranken. Dafür muss aber etwas getan werden, man kann nicht sein ganzes Leben lang hoffen, dass man nicht zu den zwei Drittel der Bevölkerung gehört, welche nicht an Krebs erkranken. Die klassische Hömöopathie bietet hier ein geniales Werkzeug. Krebs kann nur entstehen, wenn eine Veranlagung (homöopathisch Miasma genannt) und ein Auslöser vorhanden sind. Es kann z.B. sein, dass in Ihrem Stammbaum mehrere Krebsfälle vorgekommen sind, Sie jedoch nie an Krebs erkranken. Dann hat es nie einen Auslöser gegeben, welcher dazu führte, dass Ihre Veranlagung “ausbricht”. Wie wir nun aber im Tages-Anzeiger Artikel lesen können, werden wir immer älter und unsere körperliche “Abwehr” entsprechend auch etwas schwächer oder der äusserliche Reiz (wie z.B. das Rauchen oder ein Schock, etc.) konnte so viele Male stattfinden, dass der Krebs “ausbricht”.
Der Homöopath hat nun 1. die Möglichkeit Ihr Immunsystem so zu stärken, dass es so lange wie nur möglich gegen Ihre Veranlagung ankämpfen kann (Hier kann auch gute Lebensführung, Ernährung, etc. hilfreich sein) und 2. Ihre Veranlagung zu verändern. Dies ist ein Prozess, welcher tendenziell nicht von heute auf morgen erreicht werden kann. Es ist jedoch sehr individuell, wie schnell dieses Ziel erreicht werden kann. Je früher Sie also mit einer klassisch homöopathischen Behandlung anfangen und diese dann wie Ihr Zahnarzt- oder Frauenarzttermin regelmässig wahrnehmen, sinkt das Risiko an Krebs oder sonst einer schweren Krankheit zu erkranken. Am besten suchen Sie sich heute noch einen gut ausgebildeten klassischen Homöopathen und nehmen sich diesen gleich als Haushomöopathen, welcher Sie Ihr Leben lang begleiten sollte.
Heilung auf Schulmedizinisch und Homöopathisch
Wenn ein Patient nach einer Chemo- oder Strahlentherapie die nächsten 5 Jahre ohne weiteren Ausbruch übersteht, gilt er schulmedizinisch als geheilt. In der Homöopathie geben wir uns nicht so schnell zufrieden. Wir wissen, dass bestehende Krankheiten durch stärkere Krankheiten unterdrückt oder verzögert werden können. Ein Beispiel dazu: Psychisch kranke Menschen erkranken um ein vielfaches weniger an akuten Infektionen o.ä. als nicht psychisch Kranke. Dies erklärt, dass der Körper Prioritäten setzt, d.h. wenn er mit einer schwereren Krankheit beschäftigt ist wird er unanfällig für leichtere Erkrankungen. Um dies mit der Behandlung mit Strahlen oder Chemotherapeutika zu vergleichen: Ein Patient mit Krebs wird z.B. bestrahlt, die Folgen dieser Bestrahlung sind so stark, dass der Körper meint, er müsse sich nun um das schwere Übel kümmern und setzt die Priorität auf die Bestrahlungs- oder Chemofolgen, der Krebs wird zurückgeschoben und hat somit eine tiefere Priorität. Aufgeschoben ist jedoch nicht aufgehoben, der Krebs wird sich im besten Fall früher oder später wieder zeigen. Im schlechtesten Fall, wird die Krankheit nach innen gedrückt (siehe Artikel “Unterdrückung“) und eine schlimmere Erkrankung als der Krebs wird produziert. Das gleiche gilt natürlich auch für die Behandlung Homöopathie, wird diese falsch angewendet, kann auch eine Unterdrückung stattfinden. Mit diesem Wissen und der Erkenntnis in welcher Reihenfolge Krankheiten auszuheilen haben, haben die Homöopathen die Möglichkeit die Krankheit auf eine sanfte Art und Weise in die richtige Bahn zu leiten und eine wirkliche Heilung anzustreben. Eine komplette Heilung kann mehrere Jahre in Anspruch nehmen.
Ich habe schon diverse Krebspatienten parallel zu einer Chemo- oder Strahlentherapie behandelt. Meist ging es dabei nur noch um eine palliative Behandlung. Der Verlauf unter der schulmedizinischen Behandlung ist fast immer wieder der gleiche. Der Patient wird durch die massiven chemotherapeutischen Medikamente von Zyklus zu Zyklus schwächer, für den Homöopathen wird das Behandeln der Folgen von Mal zu Mal schwieriger und der Patient stirbt schlussendlich. Ob er an den Folgen der Medikamente oder des Krebses stirbt, lasse ich hier offen… Oder der Krebs wird erfolgreich unterdrückt und kommt nach einigen Jahren zurück.
Das Problem der heutigen Diagnosemöglichkeiten
Natürlich gibt es nichts gegen Vorsorgeuntersuchungen zu sagen. Diese können wirklich Leben retten. Jedoch gibt es dazu auch kritische Gedanken. Ein möglicher Befund ist in jedem Fall ein tiefer Schock. Gewisse Menschen vertragen dies überhaupt nicht und Ihr Leben beginnt an diesem Tag der Diagnose zu enden. Niemand weiss, wie lange diese Menschen ohne die Diagnose glücklich weitergelebt hätten. Man kann sich darüber streiten. Worüber man sich jedoch nicht streiten kann, ist die Lebensqualität des Wissenden und des Unwissenden. Der Unwissende Patient hat zweifelsohne, solange er keine Beschwerden hat, das bessere und schönere Leben, als dieser, welchem diese schlimme Nachricht bereits überbracht wurde. Da man keine Untersuchungen dazu hat, ob ein Mensch mit oder ohne Chemo länger lebt (denn beides kann nicht am selben Patienten angewendet werden), weiss man nicht, was nun das schlimmere Übel ist? An der Chemo oder an der Krankheit sterben?
Das zweite Problem an Vorsorgeuntersuchungen sind die heutzutage sehr modernen Diagnosemaschinen, welche jeden Quadratmillimeter unseres Körpers durchleuchten können. Wer etwas finden will, wird auch etwas finden. Und die Folge eines Befundes ist ein Abschnitt weiter oben erwähnt.
Ich kann Ihnen also keinen wirklich guten Tipp zu diesem Thema geben, wie erwähnt, wurden durch frühzeitig erkannte Tumore schon Leben gerettet. Bestimmt wurden aber auch schon durch Befunde Leben beendet, welche ohne dieses Wissen nicht hätten enden müssen. Grundsätzlich jedoch rate auch ich bei Risikogruppen zu einer Vorsorgeuntersuchung.
Tipps für betroffene Personen
- setzen Sie sich so schnell wie möglich mit einem klassischen Homöopathen in Verbindung und besprechen Sie mit ihm das weitere Vorgehen. Je schneller die hom. Behandlung beginnt, desto besser für Sie.
- Lassen Sie sich bei einem Ernährungstherapeuten einen Ernährungsplan für die Krebstherapie zusammenstellen.
- Glauben Sie an die Möglichkeit einer Heilung. Sollten Sie jedoch Probleme haben positive Gedanken zu finden, reden Sie mit Ihrem Therapeuten darüber. Dies kann schon ein ganz guter Hinweis auf ein erstes homöopathisches Arzneimittel sein.
- Lesen Sie entsprechende Literatur, wenn Sie nach diesem Artikel noch nicht von einer homöopathischen Behandlungsmethode überzeugt sind.
- Nicht jede alternative Methode hat die Möglichkeit gegen Krebs anzukämpfen. Lassen Sie sich nicht von den unzähligen, meist nicht sehr seriösen Methoden blenden.
- Weitere gute Tipps gebe ich Ihnen gerne persönlich.
Literatur
- Für Laien, Betroffene und Therapeuten empfehle ich folgendes Buch: Dr. Farokh J. Master, Tumore und Homöopathie, ISBN: 978-3-933666-26-0
- Für Homöopathie-”Anfänger” empfehle ich dringend eines der Bücher unter dem Titel: Homöopathische Theorie auf meiner Buchtipps-Seite.
- Für Therapeuten empfehle ich: Die Krebsbehandlung in der Homöopathie Band 1-3 von Dario Spinedi. Darin finden Sie weitere sehr gute Fachbuch-Tipps.
- Natürlich gibt es dutzende gute Werke zu diesem Thema. Wenn Sie denken hier fehlt ein wirklich wichtiges, wäre ich Ihnen für einen Tipp dankbar.
Kann ich Homöopathie während der Chemo oder der Strahlentherapie anwenden?
Ja, das können Sie und das sollten Sie so schnell wie möglich tun. Die Homöopathie kann nur schon während der Chemo- oder Bestrahlungszyklen viele Nebenwirkungen lindern oder sogar vergessen machen. Die heutigen Chemotherapien wurden heute jedoch viel verträglicher als noch vor zehn Jahren, es gibt aber immer noch viele Patienten, welche an ziemlich starken Nebenwirkungen wie Übelkeit, Verstopfung, Hautjucken, Aphten, etc. leiden. Um nun nicht noch weitere schulmedizinische Medikamente gegen die Nebenwirkungen einnehmen zu müssen, sind hier gut ausgewählte hom. Mittel ein Segen und zerren nicht so stark an der Lebensenergie wie ein Arsenal an Medikamenten.
Auch die konstitutionelle Behandlung (d.h. die Behandlung zur “Bekämpfung” der Veranlagung) sollte so früh wie möglich begonnen werden, denn je länger man damit wartet, desto schwieriger wird es für den Homöopathen die zur Falllösung immens wichtigen Leitsymptome, zu finden. (Fortgeschrittene Krebsstadien sind meist recht Arm an spezifischen Symptomen, welche für die Lösung des Falles nötig wären. In diesem Stadium findet man meist nur noch pathognomonische Symptome).
Die Wirkung homöopathischer Mittel während der konventionelle Krebstherapie wird von den Patienten meist als starke Steigerung der Lebensqualität wahrgenommen. Man hat einfach mehr Energie, wenn man nicht so starke Nebenwirkungen hat. Jeder der schon mal so was ähnliches mitgemacht hat, weiss, was es bedeutet, mehr Energie zu haben.
Ernährung und Krebs
Die richtige Diät/Ernährung während einer Krebserkrankung kann einen grossen Teil zur Heilung beitragen. Sie müssen Ihre Ernährungsgewohnheiten komplett überdenken, wenn Sie wirklich jede Chance nutzen wollen um gesund zu werden. Und ich denke es lohnt sich mal auf ein Stück Wurst zu verzichten und anstelle etwas “gesundes” zu essen. Es geht immerhin um Ihr Leben!
Ich rate meinen Patienten meist eine enge Zusammenarbeit mit einem gut ausgebildeten Ernährungsberater. Dieser hilft Ihnen bei der Umstellung auf die Ernährungstherapie und kann viele unbewussten Ernährungsfehler beseitigen.
Ich hoffe ich konnte Ihnen mit diesem Beitrag Mut machen, dass Sie zukünftig auch alternative Krebsbehandlungen in Betracht ziehen werden. Sollten Sie Fragen haben oder sich für einen Termin bei mir anmelden wollen, melden Sie sich bei mir unter:
Adrian Schneider Klassischer Homöopath Kasernenstrasse 4 8180 Bülach 044 860 00 02 adrian.schneider@similibus.ch http://www.similibus.chHandeln Sie heute noch, verlieren Sie keine kostbare Lebenszeit!
Ihr Adrian Schneider
Sehr geehrter Herr Schneider,
habe soeben (11.3.2010) Ihren Bericht gelesen und bin begeistert.
Einfach nur Toll.
Ganz viele liebe Grüße in die Schweiz
Gerhard Hostmann
Sehr geehrter Herr Schneider,
Ihr bericht beeindruckt mich u unterstützt mein denken über Krankheit Krebs u Therapiemöglichkeiten u wie damit umzugehen.
Schöne Grüße aus Österreich
heidelinde perr
Sehr geehrter Herr Schneider,
Ihr Bericht über Krebs und Hinweis zur Unterdrückung hat mir sehr gut
gefallen.Arbeite selbst seit Jahren als klassische Homöopathin und mein
Hauptthema ist “Krebs”.
Man sollte viel mehr darüber berichten!
LG in die Schweiz
Angelika Leger